Am Freitag habe ich nach langer Pause wieder einer Veranstaltung live im Konzerthaus beiwohnen können. Das Konzerthausorchester unter Christoph Eschenbach gab die 2. Symphonie von Anton Bruckner. Coronabedingt war dies eine Veranstaltung ohne Pause, und auch ohne Gastronomie im Konzerthaus. (mehr …)
Der unbekannte Strawinsky
Nach geraumer Zeit und zum ersten Mal seit Pandemiebeginn war ich gestern Abend wieder in einem Konzert. Rundfunksinfonieorchester und -chor Berlin spielten ein reines Strawinskyprogramm in der Philharmonie. Es gab ein Sicherheitskonzept: Karten waren personalisiert, man brauchte einen negativen Coronatest, Maske und einen Personalausweis, um Zutritt zu erhalten, jeder zweite Sitz blieb frei, es galt Maskenpflicht während der ganzen Veranstaltung, keine Pause, keine Gastro. Was tut man nicht alles. Es ist das erste Aufflackern der Kulturlandschaft in Berlin, das Licht am Ende des Tunnels ist sichtbar. (mehr …)
Nordische Perlen
Zum letzten Mal in diesem Jahr besuchte ich am Sonntag das Konzerthaus. Es war das letzte Konzert des Islandfestes »Sounds of Iceland« mit dem Iceland Symphony Orchestra unter Daníel Bjarnason. Ich hatte wieder die schönen Logenplätze im ersten Rang gebucht und freute mich auf einen ganz besonderen Konzertabend. (mehr …)
Lo Malinke räumt auf
Am Montagabend hatte ich die große Freude, in der Bar jeder Vernunft das Soloprogramm »Aufgeräumt« von Lo Malinke zu sehen. Nachdem das Duo Malediva bedingt durch die Krankheit seines Mannes Tetta Müller bedauerlicherweise nicht mehr existiert, hatte ich mich nun monatelang darauf gefreut, immerhin die Hälfte des beliebten Kleinkunstduos nochmal auf der Bühne zu erleben. (mehr …)
YEC 2019: Denkwürdiger Abschluss
Ein spätromantisches Programm präsentierte das European Union Youth Orchestra am vergangenen Freitag unter der Leitung von Vasily Petrenko: das Cellokonzert von Dvorák und die 5. von Mahler, interessanterweise entstanden innerhalb von nur etwa fünf Jahren. Zwei meiner Lieblingsstücke gespielt vom europäischen Jugendauswahlorchester – die Erwartungen konnten kaum höher sein. (mehr …)
YEC 2019: Facettenreich mit dem neuen Chef
Zum vierten Mal war ich letzten Samstag im Rahmen von YEC 2019 im Konzerthaus. Der designierte Chefdirigent des Konzerthauses Christoph Eschenbach dirigierte das Young Euro Classic Festivalorchester Deutschland–Griechenland. Es gab ein vielseitiges Programm mit Werken von Beethoven, Gluck, Theodorakis und Skalkottas. (mehr …)
YEC 2019: Aller guten Dinge sind drei
Am Mittwoch war ich zum dritten Mal bei YEC 2019 im Konzerthaus. Und um es gleich zu sagen: Dieses Konzert war das bisher beste dieses Jahr. Mit Abstand. Die Nationale Jugendphilharmonie der Türkei spielte unter Cem Mansur Werke von Weber, Rachmaninow, Beethoven – und die Uraufführung einer Komposition von Füsun Köksal, einer türkischen Komponistin. (mehr …)
Karibische Klänge bei YEC 2019
Zum ersten Mal zu Gast bei Young Euro Classic (YEC) war das »Orquesta Sinfónico Nacional Juvenil« aus der Dominikanischen Republik. Dem Paten des Abends Klaus Lederer zufolge hatte es erhebliche Anstrengungen gekostet, die finanziellen Mittel für die weite Anreise aufzubringen. Entsprechend euphorisch war dann auch das Orchester, dass die Teilnahme geklappt hatte.
Das Orchester brachte ein buntes, großteils europäisches Programm mit: Tschaikowsky, de Falla, Dvorák – wobei natürlich auch ein Beitrag aus der Heimat nicht fehlen durfte. (mehr …)
Auftakt Young Euro Classic 2019
Fünf Konzert von Young Euro Classic besuche ich dieses Jahr. Den Auftakt bildete das Eröffnungskonzert am vergangenen Freitag mit dem »Polska Orkiestra Sinfonia Iuventus im. Jerzego Semkowa« aus Polen. Es wurde von dem jungen Dirigenten Jakub Chrenowicz geleitet und präsentierte u. a. zwei Symphonien von Ludwig van Beethoven. (mehr …)
Mahler in der Deutschen Oper
Gestern hatte ich das Glück, einem Symphoniekonzert in der Deutschen Oper beiwohnen zu können. Die 6. Symphonie von Gustav Mahler stand auf dem Programm, also die TOP 1 meiner absoluten all-time Lieblingssymphonien. Es spielte das Orchester der Deutschen Oper unter Donald Runnicles, und wir hatten trotz Sonderpreises ganz hervorragende Plätze: Parkett Reihe 9 Mitte – besser kann man kaum sitzen! (mehr …)