Zwei ungleiche Schwestern

Ein weiteres Mal war ich gestern Abend allein im Konzerthaus zu Gast. Das Konzerthausorchester gab unter der Leitung von Juraj Valčuha die dritte Symphonie D-Dur (D 200) von Franz Schubert und die dreizehnte Symphonie op. 113 b-Moll von Dmitri Schostakowitsch. Die beiden Werke haben auf den ersten Blick kaum etwas gemeinsam, das Programmheft bemühte sich jedoch redlich, einen Zusammenhang herzustellen.  (mehr …)

Russland: Himmelhochjauchzend – zu Tode betrübt

Ich hatte erwartet, dass dieser Abend etwas ganz Besonderes wird. Ich sollte Recht behalten. Gestern war ich im Konzerthaus und hörte das Youth Chamber Orchestra St. Petersburg im Rahmen von Young Euro Classic. Gegeben wurden ausschließlich russische Kompositionen: Tschaikowskys Streicherserenade C-Dur op. 48, ein Oboenkonzert von einem jungen Zeitgenossen und nach der Pause die 14. Symphonie op. 135 von Dmitri Schostakowitsch. (mehr …)

Eindrückliches aus Russland

Vorgestern war ich erneut mit meinen beiden Begleitern im Konzerthaus zu Gast. Das Konzerthausorchester spielte unter Andrey Boreyko Werke von Strawinsky, Tschaikowsky und Schostakowitsch. Es begann mit »Funeral Song«, einem erst vor wenigen Jahren wiedergefundenem Frühwerk Strawinskys. Ein Grabgesang auf den Tod Rimsky-Korsakows mit deutlichen Anklängen an Richard Wagner. Durchaus spannend, Klänge zu erleben von dem Meister, der später Werke wie den »Sacre« erschaffen sollte.
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