Begeisternder Schlusspunkt bei YEC 2018

Am Montag fand das Abschlusskonzert von Young Euro Classic 2018 statt: Das Schleswig-Holstein Festival Orchestra musizierte unter Leitung von Wayne Marshall Werke von Leonard Bernstein und Erich Wolfgang Korngold. Zuvor lobte Patricia Schlesinger als Patin des Abends sehr zu Recht die Qualitäten des Orchesters und des Festivals und kündigte bereits YEC 2019 an, auf das auch ich mich seit vorgestern Abend freue. (mehr …)

Europa begeistert

Gestern spielte das European Union Youth Orchestra im Rahmen von Young Euro Classic. Ich war im – heute endlich einmal völlig ausverkauften – Konzerthaus zu Gast und freute mich auf Musik von Chopin und Tschaikowsky. Sascha Hingst, der Pate des Abends, machte uns mit dem Orchester vertraut, dem Spieler aus allen 28 Staaten der EU angehörten. Es war also ein großer Abend der Völkerverständigung, zumal hinter der Bühne (im Chorbereich) sogar das norwegische Orchester, das am Vorabend aufgetreten war, saß und zuhörte.

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Russland: Himmelhochjauchzend – zu Tode betrübt

Ich hatte erwartet, dass dieser Abend etwas ganz Besonderes wird. Ich sollte Recht behalten. Gestern war ich im Konzerthaus und hörte das Youth Chamber Orchestra St. Petersburg im Rahmen von Young Euro Classic. Gegeben wurden ausschließlich russische Kompositionen: Tschaikowskys Streicherserenade C-Dur op. 48, ein Oboenkonzert von einem jungen Zeitgenossen und nach der Pause die 14. Symphonie op. 135 von Dmitri Schostakowitsch. (mehr …)

Das Beste kommt zum Schluss

Gestern war ich erneut zu Young Euro Classic im Konzerthaus. Zum ersten Mal gastierte das National Youth Orchestra of Canada in Berlin und brachte ein erstaunliches Programm mit. Der erste Höhepunkt des Abends war aber bereits die einführende Rede des Paten Ulrich Deppendorf. Pointiert stellte er die Vorzüge des Herkunftslands der Musiker (besonders im Vergleich zu seinem Nachbarn) heraus: die beeindruckenden Landschaften, die politische und gesellschaftliche Einstellung der Bevölkerung, das gute Aussehen der Spitzenpolitiker… Beinahe nach jedem Halbsatz gab es Zwischenapplaus. (mehr …)

Hoch- und Spätromantik par excellence

Vor elf Jahren war das Symphonieorchester der Musikakademie Ljubljana zuletzt bei Young Euro Classic. Gestern kehrten sie zurück und brachten ein sehr interessantes Programm mit.

Klaus Lederer, der Pate des Abends und Berliner Kultursenator, erzählte in seiner Einführung leider wenig, was man nicht im Programmheft hätte lesen können, fand aber lobende und anerkennende Worte für die jungen Musiker auf der Bühne. Das eigentliche Programm begann dann sehr schwungvoll mit einem symphonischen Walzer des 24-jährigen Leon Firšt. (mehr …)

Spanisches Temperament bei Young Euro Classic 2018

Ein knappes Jahr hatte ich mich auf diesen Abend gefreut: Gestern war unser erster Konzertabend von Young Euro Classic 2018. Ich war wieder mit meinen Bekannten aus dem TZO dort und wir haben in gewohnter Manier das Konzert incl. anschließendem Restaurantbesuch genossen.

Es musizierte das »Joven Orquesta Nacional de España« (JONDE) unter Leitung von Pablo González. Die jungen Spieler brachten eine deutsche Erstaufführung der spanischen Komponistin Alicia Díaz de la Fuente mit, außerdem hörten wir »Don Quixote« von Richard Strauss und das »Konzert für Orchester« von Béla Bartók. (mehr …)

»Tragisches« aus der Philharmonie

Gestern Abend habe ich dem Abschiedskonzert von Sir Simon Rattle beigewohnt – im Kino. Der scheidende Chefdirigent der Berliner Philharmoniker gab in seinem letzten Konzert die 6. Symphonie von Gustav Mahler zu Gehör, und dieses Ereignis wollte ich nicht verpassen, ist doch die Sechste meine Lieblings-Mahlersymphonie, wenn nicht meine liebste überhaupt.
Karten für die Philharmonie waren lange ausverkauft und mit Sicherheit unbezahlbar, so dass ich schon vor geraumer Zeit für meine beiden Begleiter und mich die Kinokarten besorgt hatte. (mehr …)

Abschied von der (alten) Welt

Gestern Abend war ich wieder im Konzerthaus, zum Pre-Opening von Young Euro Classic 2018. Ich hatte extra die TZO-Probe geschwänzt, um der Aufführung von Mahlers 9. Symphonie durch das Boston Philharmonic Youth Orchestra zu lauschen, und zwar von meinem »Stammplatz« aus im ersten Rang rechts am Gang, so dass mir keiner die Sicht nehmen kann.

Der Abend im lange nicht ausverkauften (geschätzte 300 Plätze blieben frei) Großen Saal begann mit einführenden Worten des Dirigenten Benjamin Zander, den ich vor einiger Zeit schon in der Philharmonie (?) erleben konnte. (mehr …)

Reinhard Mey im Tempodrom

Ein Mann, eine Gitarre und ungefähr 1000 Lieder. Naja, ein paar davon gab Reinhard Mey gestern Abend im Tempodrom zum besten. Ich hatte mir den Besuch letztes Jahr zum Geburtstag gewünscht. Ich wollte einmal im Leben Reinhard Mey, dessen Lieder ich seit fast 30 Jahren kenne und mag, live erleben. Seitdem habe ich meinen Geburtstag ein weiteres Mal gefeiert, und nun war es endlich soweit: Ich saß mit meiner Mutter in Reihe 2 mit etwa 4000 anderen Besuchern und freute mich auf einen ganz besonderen Konzertabend.

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