Das Piano – eine neue Welt tut sich auf

Schon lange spielte ich mit dem Gedanken, das Klavierspiel zu erlernen. Nach einigen gescheiterten Versuchen im Selbststudium mit MIDI-Keyboard wurden die Pläne im letzten Winder dann konkret. Ich erkannte, dass ich nicht nur ein akustisches Piano brauchte, sondern auch einen Klavierlehrer.

Also machte ich mich im Frühling dieses Jahres auf die Suche nach einem gebrauchten Piano. Schließlich fand ich ein Instrument von Ibach aus dem Jahre 1983 mit einem wunderbaren warmen, vollen Klang, das sich in meinem Musikzimmer als wahres Schmuckstück erweist.

Einen Lehrer habe ich auch gefunden. Ab August werde ich also wieder Unterricht nehmen. Meine Ziele sind groß, ich bin voller Tatendrang – und gespannt, was ich auf diesem mir neuen Instrument erreichen kann…

Technische Daten zu meinem Piano finden Sie unter »Meine Instrumente«.

Der unbekannte Strawinsky

Nach geraumer Zeit und zum ersten Mal seit Pandemiebeginn war ich gestern Abend wieder in einem Konzert. Rundfunksinfonieorchester und -chor Berlin spielten ein reines Strawinskyprogramm in der Philharmonie. Es gab ein Sicherheitskonzept: Karten waren personalisiert, man brauchte einen negativen Coronatest, Maske und einen Personalausweis, um Zutritt zu erhalten, jeder zweite Sitz blieb frei, es galt Maskenpflicht während der ganzen Veranstaltung, keine Pause, keine Gastro. Was tut man nicht alles. Es ist das erste Aufflackern der Kulturlandschaft in Berlin, das Licht am Ende des Tunnels ist sichtbar. (mehr …)

Neue Rubrik: Texte

Gelegentlich habe ich mich schon an Erzählungen versucht. Was ich für geeignet halte, werde ich in der neuen Rubrik Texte veröffentlichen.
Den Anfang macht »Das Gremium«, eine Kurzgeschichte über die Entstehung einer Komposition. (Ähnliches geht mitunter im Kopf eines Komponisten beim Schreiben vonstatten. Die Charaktere mögen den einen oder anderen an Komponistenpersönlichkeiten aus der realen Welt erinnern…)